Ye-One Rhie.

Für Dich. In Berlin.

Sozialdemokratin. Für Dich. In Berlin.

 

Ich bin überzeugt: Die Zeit, die vor uns liegt, verlangt neue Antworten. Antworten, die wir mit dem Zukunftsprogramm der SPD geben. Für mich ist klar: In den nächsten Jahren entscheidet sich, welche Rolle wir in Deutschland und in der Welt künftig spielen werden. Mit der SPD möchte ich diesen Weg aktiv gestalten. Mit Olaf Scholz als Kanzler.

Ich bin Sozialdemokratin durch und durch. Ich möchte in der Politik nicht nur etwas verändern, sondern wirklich etwas verbessern. Denn dafür, dass es Deutschland doch eigentlich ganz gut gehe, denken und sagen viele Menschen noch viel zu häufig: “Das ist doch unfair!” Diese Aussage gibt mir die Motivation, Politik zu machen. In der SPD.

Denn es ist unfair, dass immer noch so viele Menschen vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden.

Viele Weichen für ein solidarisches und gerechtes Zusammenleben werden auf Bundes- und Landesebene gestellt. Vor allem in den vergangenen sechs Jahren, die ich mich im Rat der Stadt Aachen engagiere, haben mir immer wieder gezeigt: Es sind überregionale Beschlüsse, Gesetze und Förderprogramme, die darüber entscheiden, wie gerecht und solidarisch die Politik vor Ort gestaltet werden kann und wie viel tatsächlich bei den Menschen ankommt.

Wenn es zum Beispiel darum geht, ob und in welcher Höhe Bus- und Bahntickets für Menschen mit wenig Einkommen bezuschusst werden können, habe ich mich sehr oft über die Förderpolitik von Land und Bund geärgert. Oder das Bildungs- und Teilhabepaket, das vor allem anfangs völlig an der Lebensrealität und den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen vorbeiging – und die Akteure vor Ort vor riesige bürokratische und soziale Schwierigkeiten bei der Umsetzung gestellt hat. Niemand braucht Gesetze, die nur für zusätzliche Formulare und Amtsgänge sorgen, wenn es um warme Mittagessen, Nachhilfe sowie die Teilnahme am Vereinsleben und an Klassenfahrten geht. Der Zugang dazu sollte ganz selbstverständlich jedem Kind in Deutschland möglich sein. Unabhängig davon, ob die Eltern sich das leisten können, die Eltern bereit sind, weitere komplexe Formulare auszufüllen und Gelder zu beantragen.

Oder der Corona-Bonus für Pflegekräfte im vergangenen Jahr, der groß angekündigt wurde und mit dem viele Pflegekräfte in ganz Deutschland fest gerechnet haben. Am Ende gab es das Geld nur für Altenpfleger:innen. Und das auch noch mit der Begründung, diese seien durch die Corona-Ausbrüche in den Heimen und durch den besonders notwendigen Schutz älterer und pflegebedürftiger Menschen besonders belastet gewesen. Außerdem werde berücksichtigt, dass die Entlohnung in der Altenpflege aktuell noch nicht so hoch ist wie z.B. von Pflegekräften in Krankenhäusern. Diese Bestimmung und vor allem die Begründung sind ein Schlag ins Gesicht für alle Pflegerinnen und Pfleger, die überall – in Pflegeheimen genauso wie in Behinderteneinrichtungen, Rehakliniken und in Krankenhäusern – in den vergangenen Monaten weit über ihre Belastungsgrenzen hinausgegangen sind. Und ja, es stimmt, dass Altenpfleger:innen durchschnittlich weniger verdienen als Krankenpfleger:innen. Wir reden hier jedoch nicht von einer Differenz, die eine Ungleichbehandlung bei der Wertschätzung einer Mehrbelastung auch nur ansatzweise rechtfertigt. Es ist absolut falsch, die in der Tat viel zu schlechte Bezahlung von Altenpfleger:innen durch einen einmaligen Bonus ausgleichen zu wollen, von dem andere Pflegekräfte willkürlich ausgeschlossen werden. Das ist ungerecht. Und das macht mich wütend. Und das sind politische Entscheidungen, die das Miteinander in unserem Land, in unserer Gesellschaft und in unserer Nachbarschaft stören. Ich bin davon überzeugt, dass Politik die Macht hat, den Ton unseres Zusammenlebens zu bestimmen. Wenn wir wollen, dass die Menschen in unserem Land wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen, aufeinander zugehen und zu mehr Solidarität bereit sind, ist es an uns Politiker:innen, die richtigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

Das will ich tun. Und deshalb kandidiere ich für den Bundestag.

Dort will ich mich für eine sozialdemokratische Zukunft einsetzen. Eine Zukunft, in der alle Menschen das Beste aus ihrem Leben machen können — unabhängig von Glück und Zufall. Das gilt für eine ordentliche Pflege, die Vereinbarkeit von Generationengerechtigkeit und Klimaschutz, für gute und sichere Arbeitsplätze bei einem Mindestlohn von zwölf Euro und mehr Wohnraum zu bezahlbaren Mieten.

Ich will eine Gesellschaft des Respekts, eine Gesellschaft, die von gegenseitigem Respekt getragen wird, frei von Vorurteilen und das schaffen wir nur, wenn wir die Würde und den Beitrag aller Menschen in gleicher Weise anerkennen. Auch finanziell.

Als Bundestagsabgeordnete will ich mich deswegen für einen solidarischen Sozialstaat einsetzen. Besonders wichtig sind mir dabei chancengerechte Bildungsangebote, eine starke Infrastruktur und ein Arbeitsmarkt, auf dem sich niemand allein mit Applaus begnügen muss. Alle Menschen sollen auf sichere Arbeitsplätze, gute Löhne und gute Arbeitsbedingungen zählen können.

Ich will außerdem eine lebenswerte Zukunft. Dafür müssen wir Antworten auf die großen Fragen der Zukunft liefern. Mit den vereinten Kräften der SPD werde ich mich dafür einsetzen, die Produktion ökologisch zu revolutionieren, unser Gesundheitssystem stark aufzustellen und unser Mobilitätssystem zum modernsten Europas zu machen. Auch die Digitalisierung muss fair und gerecht gestaltet werden und dabei Einkommen und Perspektiven für alle sichern. Nur gemeinsam machen wir dieses Jahrzehnt zu einem der erneuerbaren Energien, um unser Ziel eines klimaneutralen Landes 2050 zu erreichen.

Als Öcherin habe ich Europa im Herzen, daher will ich ein souveränes Europa in der Welt. Ein Europa der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Freiheit. Unsere europäischen Werte und Interessen können wir im globalen Wettbewerb nur behaupten, wenn Europa nach innen geeint und nach außen handlungsfähig ist. Nur gemeinsam werden wir das politische und soziale Modell unserer europäischen Demokratien stärken.